Sie leben in Friedrichshafen oder am Bodensee und planen den Umstieg von Gas auf eine moderne Wärmepumpe? Dann müssen Sie Ihren Gasanschluss stilllegen lassen. Doch Vorsicht: Ohne die richtige Vorbereitung kann der Wechsel teuer werden. Seit März 2026 gelten neue Gesetze, die Verbraucher entlasten – doch viele wissen nicht, wie sie davon profitieren. Team Hörmann erklärt, was Sie jetzt tun müssen, um Energiekosten zu senken und Fallstricke zu vermeiden.
Warum Sie Ihren Gasanschluss stilllegen müssen
Wenn Sie Ihre Gasheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen, benötigen Sie keinen Gasanschluss mehr. Doch einfach abschalten reicht nicht: Der Anschluss muss offiziell stillgelegt und verplombt werden. Nur so vermeiden Sie, weiterhin Grundgebühren für einen nicht genutzten Anschluss zu zahlen – und schützen sich vor steigenden Gaspreisen, die bis 2045 zur echten Kostenfalle werden können.
Neue Gesetze 2026: Wer zahlt die Stilllegung?
1. Keine Kosten mehr für Verbraucher
Seit März 2026 ist es amtlich: Gasnetzbetreiber dürfen die Stilllegungskosten nicht mehr auf Verbraucher umlegen. Dies hat die Bundesregierung in einem neuen Gesetz festgeschrieben, um den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme wie Wärmepumpen zu erleichtern. Für Haushalte in Friedrichshafen und am Bodensee bedeutet das: Sie müssen keine unberechtigten Rechnungen mehr fürchten!
2. Umlage auf Netzentgelte – aber nicht für Sie
Stattdessen werden die Stilllegungskosten auf die Netzentgelte aller Gaskunden umgelegt. Das klingt erstmal fair – doch Achtung: Je mehr Haushalte das Gasnetz verlassen, desto teurer wird es für die verbleibenden Kunden. Studien des Fraunhofer-Instituts warnen vor einer Verzehnfachung der Gasnetzentgelte bis 2045 – von heute 2,3 Cent/kWh auf bis zu 22 Cent/kWh. Für einen Dreipersonenhaushalt können das bis zu 4.000 Euro Mehrkosten pro Jahr bedeuten!
3. Fristen für Stilllegungen: Planungssicherheit für Sie
Netzbetreiber müssen Stilllegungen mindestens 5–10 Jahre im Voraus ankündigen. Das gibt Ihnen als Hausbesitzer in der Bodensee-Region die nötige Zeit, um rechtzeitig auf eine Wärmepumpe umzusteigen und Energiekosten zu senken.
Gas wird zur Kostenfalle: Warum Sie jetzt handeln sollten
Die Gaspreisentwicklung: Ein Blick in die Zukunft
- 2026: Erste Erhöhungen der Netzentgelte um 10% sind bereits beschlossen.
- 2030–2045: Die Fraunhofer-Studie prognostiziert eine Verzehnfachung der Gasnetzentgelte – wer dann noch Gas heizt, zahlt drauf.
- Alternative Wärmepumpe: Mit einer modernen Wärmepumpe von Team Hörmann machen Sie sich unabhängig von steigenden Gaspreisen und sparen langfristig tausende Euro.
Praktische Tipps: Was tun, wenn eine Rechnung kommt?
- Widerspruch einlegen: Nutzen Sie den Musterbrief der Verbraucherzentrale Niedersachsen, um gegen unberechtigte Stilllegungskosten vorzugehen.
- Zahlung unter Vorbehalt: Bezahlen Sie die Rechnung zunächst unter Vorbehalt, um Mahnungen zu vermeiden – und fordern Sie das Geld anschließend zurück.
- Rückerstattung beantragen: Selbst wenn Sie bereits gezahlt haben, können Sie die Kosten zurückfordern.
So läuft die Stilllegung ab – Schritt für Schritt
| Schritt | Handlung | Tipp von Team Hörmann |
|---|---|---|
| 1 | Anfrage stellen | Melden Sie die Stilllegung bei Ihrem Netzbetreiber an. |
| 2 | Termin vereinbaren | Ein Techniker baut den Gaszähler aus und verplombt den Anschluss. |
| 3 | Kosten prüfen | Falls Gebühren verlangt werden: Widerspruch einlegen! Das neue Gesetz stärkt Ihre Position. |
Fazit: Jetzt umsteigen und Energiekosten senken
Der Umstieg auf eine Wärmepumpe ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch eine kluge finanzielle Entscheidung. Mit den neuen Regelungen der Bundesregierung und der Unterstützung von Team Hörmann in Friedrichshafen und am Bodensee sind Sie auf der sicheren Seite.
Handeln Sie jetzt, bevor Gas zur echten Kostenfalle wird!
Sie haben Fragen oder möchten eine kostenlose Beratung zum Umstieg auf eine Wärmepumpe? Team Hörmann steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite – vor Ort in Friedrichshafen und der Bodensee-Region.
Quellen und weiterführende Links:

