Hydraulischer Abgleich, Hocheffizienzpumpen & smarte Thermostate: So sparen Sie Heizkosten auch im Altbau

Hohe Heizkosten sind für viele Hausbesitzer ein Dauerthema – besonders in älteren, unsanierten Gebäuden mit klassischer Heizkörpertechnik. Die gute Nachricht: Schon mit vergleichsweise kleinen Maßnahmen wie hydraulischem Abgleich, Hocheffizienzpumpen und smarten Thermostaten lassen sich spürbare Einsparungen erzielen. Doch eines ist klar: Die größte Wirkung entfaltet sich erst in Kombination mit einer modernen Heizung wie einer Wärmepumpe oder Pelletheizung.

Warum lohnt sich die Optimierung bestehender Heizungsanlagen in Altbauten?

In vielen Altbauten arbeiten Heizungsanlagen ineffizient:

  • Heizwasser verteilt sich ungleichmäßig
  • Alte Pumpen verbrauchen unnötig viel Strom
  • Thermostate regeln unpräzise

Das Ergebnis: Überheizte Räume, kalte Ecken und hohe Energiekosten. Mit gezielten Maßnahmen können Sie diese Probleme beheben – und das sogar ohne sofort eine Komplettsanierung vorzunehmen.

1. Hydraulischer Abgleich – Basis für Effizienz

Beim hydraulischen Abgleich wird die Heizungsanlage so eingestellt, dass jeder Heizkörper genau die Wassermenge erhält, die er benötigt. Ohne diese Maßnahme fließt das Heizwasser bevorzugt durch kurze Leitungen, während entfernte Räume unterversorgt bleiben.

Vorteile:

  • Gleichmäßige Wärmeverteilung
  • Reduzierte Vorlauftemperaturen
  • Weniger Geräusche an Ventilen
  • Bis zu 10–15% Heizkostenersparnis

Typische Einsparung:
Für ein Einfamilienhaus (125 m²) sind das etwa 90–160 € pro Jahr – selbst bei schlechter Dämmung.

2. Hocheffizienzpumpen – Stromkosten drastisch senken

Alte, ungeregelte Umwälzpumpen gehören zu den größten Stromfressern im Haushalt. Eine moderne Hocheffizienzpumpe der Klasse A passt ihre Leistung automatisch an den Bedarf an und spart so bis zu 90 % Stromkosten.

Vorteile:

  • Dynamische Anpassung der Förderleistung
  • Weniger Energieverbrauch
  • Optimale Zusammenarbeit mit hydraulischem Abgleich

Typische Einsparung:
Rund 60–100 € Stromkosten pro Jahr. Die Amortisation erfolgt oft schon nach 3–5 Jahren.

3. Smarte Thermostate – Komfort und zusätzliche Einsparung

Digitale Thermostate regeln die Heizleistung präzise und passen sich dem tatsächlichen Bedarf an. Sie senken die Temperatur automatisch bei Abwesenheit oder geöffnetem Fenster und verhindern Überheizung.

Vorteile:

  • Adaptive Zeitpläne
  • Automatische Absenkung
  • Unterstützung des hydraulischen Abgleichs

Typische Einsparung:
Weitere 3–5 % Heizkosten, also etwa 30–50 € pro Jahr.

Einsparpotenziale im Überblick

MaßnahmeEinsparung pro JahrAmortisation
Hydraulischer Abgleich90–1606–13 Jahre
Hocheffizienzpumpe60–1003–5 Jahre
Smarte Thermostate30–504–6 Jahre
Kombination aller drei150–2504–7 Jahre

Selbst in unsanierten Altbauten sind 10–15 % Heizkosteneinsparung realistisch – zusätzlich zu mehr Komfort und einer längeren Lebensdauer der Heizungsanlage.

Unsere Empfehlung: Fördermöglichkeiten nutzen

Viele dieser Maßnahmen sind förderfähig. Staatliche Zuschüsse können die Investitionskosten deutlich senken und die Amortisationszeit verkürzen. Wir beraten Sie gerne zu den aktuellen Förderprogrammen.

Aber: Die größte Einsparung bringt eine neue Heizung

So effektiv hydraulischer Abgleich, Hocheffizienzpumpen und smarte Thermostate auch sind – die größten Einsparpotenziale entstehen durch den Austausch der alten Heizung.
Mit einer Wärmepumpe oder Pelletheizung von Team Hörmann senken Sie Ihre Heizkosten dauerhaft um bis zu 50 % oder mehr, reduzieren CO₂-Emissionen und machen Ihr Zuhause zukunftssicher.

Optimal:
Kombinieren Sie die genannten Optimierungsmaßnahmen mit einer modernen Heizung – für maximale Effizienz und Komfort.

Fazit: Jetzt handeln und doppelt Heizkosten sparen

  • Kurzfristig: Hydraulischer Abgleich, Hocheffizienzpumpen und smarte Thermostate bringen spürbare Einsparungen.
  • Langfristig: Eine neue Wärmepumpe oder Pelletheizung ist der Schlüssel zu maximaler Effizienz.

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Eine Person hält ein Smartphone in der Hand: Darauf ist die MyPelletronic App geöffnet.